Papiergeld, Banknote oder Geldschein?

Die ersten Banknoten sind um 1000 Jahre n. Chr. aus dem asiatischen Raum bekannt. In Europa sind Banknoten seit dem 19. Jahrhundert als Zahlungsmittel im Umlauf

Euro-Banknoten by MyOssi

Banknoten haben im allgemeinen höhere Nominale wie Münzen

500 Euro-Banknote

Banknoten zählen genauso wie Münzen zu Zahlungsmitteln. In Europa sind Banknoten als Zahlungsmittel neben dem Hartgeld erst seit Anfang des 19. Jahrhundert üblich. Umgangssprachlich bezeichnet man Banknoten auch als Geldscheine oder Papiergeld. Sie werden von der Zentralbank des jeweiligen Landes herausgegeben. Banknoten sind im Gegensatz zu den Münzen die höheren Nominale vorbehalten. Um 1920, während der deutschen Inflation, gab es Banknoten mit Nennwerten bis über mehrere Millionen Mark. In der Europäischen Union hat die Banknote von 500 Euro den größten Nennwert. Banknoten sind rechteckig, wobei die Größe wegen des Wiedererkennungswertes z.B. für Sehbehinderte variiert. Einer Banknoten wird je nach Nennwert eine bestimmte Farbe zugedacht. Der 500 Euroschein ist z.B. ist Lila. Banknoten sind beidseitig bedruckt wobei sich die Motive wohl an der jeweiligen Epoche orientieren. In den Ländern der Europäischen Union sollen Fenster, Brücken und Tore, als Motive der Euro-Banknoten, die Offenheit der Grenzen und die Zusammengehörigkeit der Völker symbolisieren. Heutzutage verwendet man als Material für Banknoten Baumwolle wegen der besonders guten Eigenschaften. Dennoch können sie mal zerreisen oder anderwaltig Schaden nehmen. Aus diesem Grund sind Banknoten mit einer mehrstelligen Kennziffer versehen die nicht nur beidseitig sondern auch auf der jeweilig gegenüberliegender Seite integriert ist. Nur wenn man beide zusammengehörenden Hälften der Banknote vorweisen kann ersetzt die Bank in der Regel den Geldschein. Da Banknoten schon immer gern gefälscht wurden hat man verschiedene Sicherheitsmerkmale in den Geldschein integriert. Am bekanntesten sind wohl das Wasserzeichen und der Metallfaden der bei den Euro-Banknoten sogar teilweise sichtbar ist. In Deutschland war bis zur Euro-Einführung die Mark amtliches Zahlungsmittel und offizielles Währungsbezeichnung.
Banknoten aus DM-Zeiten können weiterhin bei den Landeszentralbanken in Euro umgetauscht werden.

Banknoten aus Deutschland

deutsche Banknoten

Da Erfahrungsgemäß die meisten Sammler das Papiergeld des eigenen Landes sammeln möchten wir hier mehr oder weniger auf deutsche Banknoten eingehen. Abgesehen davon das wohl die überwiegende Mehrheit es sich nicht leisten kann richtige Euro-Banknoten zu sammeln so gibt es doch auch genau wie beim Sammelgebiet Münzen eine nicht unerhebliche Anzahl von Sammlern. In den herrlichen Motiven jeder einzelnen Banknote spiegelt sich die ganze Kultur des Herausgeberlandes, also von Deutschland wieder. Da Deutschland bis 1989 geteilt war hatte jeder der beiden deutschen Staaten seine eigenen Banknoten. Interessant sind hier die ersten Banknoten der DDR. Mangels eigener Scheine wurden alte Reichsbanknoten mit Klebemarken versehen, das sogenannte Klebegeld. Historische Banknoten sind unwiederbringliche Dokumente der Zeitgeschichte.


Banknoten sammeln

Auch Banknoten können ein durchaus reizvolles Sammelthema sein

Der Euro - Das beliebteste Sammelgebiet

Das Thema "Euro" interessiert nicht mehr nur die alten Sammel-Hasen sondern auch viele Neueinsteiger die sich von der Leidenschaft des Sammelns inspiriert fühlen. Gerade seit der Euro-Einführung ist das neuerwachte Interesse an Euro-Münzen, Banknoten und Numis-Briefen der Gemeinschaftswährung groß. Erstausgaben, Goldmünzen und Kursmünzensätze zeugen von der größten Währungsumstellung aller Zeiten und machen schon bald mit erheblichen Wertsteigerungen von sich reden. Viele Gedenkmünzen-Serien die in der alten Währung begonnen wurden schlagen auf elegante Weise eine Brücke in das neue Euro-Zeitalter.